Der echte New York Cheesecake mit amerikanischem Biskuitboden

Käsekuchen - New York Cheesecake

Cremig, leicht vanillig und unfassbar lecker, der New York Cheesecake. Anders als der American Cheesecake – der meistens mit einem Keksboden daher kommt –  wird er mit einem Biskuitboden gebacken. Bei einem deutschen Biskuitrezept ist Butter ein großes No-Go, beim amerikanischen Biskuit darf die Butter aber auf keinem Fall fehlen. Es ist ebenfalls wichtig Frischkäse mit Doppelrahmstufe zu verwenden, ansonsten wird er nicht cremig genug oder fällt evtl. sogar auseinander oder reißt auf.

Ich selbst war noch nie in New York und kann euch deshalb nicht sagen, ob er an das Original herankommt. Aber auch wenn nicht, er ist trotzdem zum Dahinschmelzen!

Käsekuchen - New York CheesecakeKäsekuchen - New York CheesecakeKäsekuchen - New York CheesecakeKäsekuchen - New York CheesecakeKäsekuchen - New York Cheesecake

New York Cheesecake


Zutaten
Biskuitboden
80 g Dinkelmehl, Type 630
1 gestrichener TL Backpulver
2 Eier, Größe M
30 g Zucker + 60 g Zucker
1 Päckchen oder 1 EL selbstgemachter Vanillezucker
1 Prise Salz
45 g Butter
Abrieb 1/2 Bio-Zitrone
2 EL Milch

Cheesecake-Füllung
700 g Frischkäse, Doppelrahmstufe
200 g Zucker
25 g Speisestärke
2 Eier, Größe M
130 g Sahne
Mark 1 Vanilleschote

Zubereitung
Biskuitboden

  1. Ofen auf 170 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen und eine 18 cm Springform mit Butter einfetten. Es kann auch eine größere Form verwendet werden, dann wird der Kuchen jedoch nicht so hoch und die Backzeit muss reduziert werden.
  2. Butter schmelzen und beiseite stellen.
  3. Eier trennen. Das Eiweiß mit dem Salz steif schlagen.
  4. 30 g Zucker löffelweise unter den Eischnee rühren.
  5. Mehl und Backpulver gut vermengen und beiseite stellen.
  6. Eigelbe, Zucker und Vanillezucker 2-3 Minuten lang zu einer Schaummasse rühren.
  7. Mehl kurz unterrühren.
  8. Butter und Zitronenschale ebenfalls kurz untermengen.
  9. Eischnee dazu geben und unterheben.
  10. Teig in die Form gleichmäßig in der Form verteilen.
  11. Biskuit 15-18 Minuten backen (Stäbchenprobe).
  12. Fertigen Teig aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Cheesecake-Füllung

  1. 250 g Frischkäse mit Zucker und Stärke 2-3 Minuten lang schaumig schlagen.
  2. Restlichen Frischkäse zugeben und alles gut verrühren.
  3. Eier einzeln unterrühren.
  4. Vanillemark und Sahne zugeben und verrühren bis alles gut vermengt ist.
  5. Ein tiefes Backblech in den Ofen schieben. Backofen auf 170 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
  6. Die Backform in der sich der Biskuit befindet mit zwei Schichten Alufolie kreuzweise einwickeln (3/4 der Höhe der Backform), damit der Kuchen während des Backvorgangs vor dem Wasser geschützt ist.
  7. Die Füllung gleichmäßig auf dem Biskuitboden verteilen.
  8. Die Kuchenform ein paar mal vorsichtig auf eine feste Arbeitsfläche klopfen, um eingeschlossene Luft aus der Füllung zu entfernen.
  9. Kuchen auf das Backblech in den Ofen stellen.
  10. Das Backblech komplett mit Wasser befüllen.
  11. Kuchen 60-65 Minuten lang backen.
  12. Cheesecake nach der Backzeit aus dem Ofen nehmen, Alufolie entfernen und in der Form komplett abkühlen lassen.

Käsekuchen - New York Cheesecake

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Heute gibt´s nen Klassiker: Tiramisu (und zwar ohne Ei)

Tiramisu

Einen echten Klassiker auf den Tisch zu stellen ist immer eine kleine Herausforderung. Jeder kennt ihn und doch wird er – auch wenn nur minimal – in jeder Familie etwas anders zubereitet. Mit Ei oder ohne, mit Amaretto oder einem anderem Likör. Alkoholfrei oder sogar mit Früchten – es gibt so viele Variationen – und jeder hat seinen Favoriten. Ich mag es am liebsten mit selbst gebackenem Biskuitteig, da ich nicht wirklich ein Fan von Löffelbiskuit bin. Dazu ist meine Variante auch ohne Ei zubereitet.

TiramisuTiramisuTiramisuTiramisuTiramisu

Tiramisu


Zutaten
Biskuitteig

4 Eier, Größe M
175 g Zucker
1 Päckchen oder 1 EL selbstgemachter Vanillezucker
4 EL kaltes Wasser
160 g Mehl, ich bevorzuge Dinkelmehl (Type 630)
1 gestr. Teelöffel Backpulver
Biskquitteig= für 1 Blech ( Endgröße Tiramisu = halbe Blechgröße )

Zum Tränken
350 ml starker Espresso
4 EL Amaretto
80 g Zucker

Mascarponecreme + Topping
500 g Mascarpone
60 g Zucker
8 EL Amaretto
Kakaopulver zum Bestäuben

Zubereitung

  1. Backofen auf 180 °C (Umluft) vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Eier trennen.
  3. Die Eiweiße zu Eischnee schlagen.
  4. Eigelbe, Zucker, Vanillezucker und 4 EL Wasser in einer großen Schüssel zu einer cremigen Masse schlagen.
  5. Den Eischnee mit einem Schneebesen langsam unter die Schaummasse rühren.
  6. Mehl und Backpulver gut vermischen, über die Schaummasse sieben und mit einem Spatel vorsichtig unterheben.
  7. Biskuit ca. 12-14 Min backen (Stäbchenprobe).
  8. Fertigen Teig aus dem Herd nehmen und komplett abkühlen lassen.
  9. Starken Espresso (ca. 350 ml) mit Amaretto und Zucker mischen und beiseite stellen.
  10. Für die Mascarponecreme Amaretto und Zucker mischen, bis sich der Zucker fast komplett aufgelöst hat.
  11. Mascarpone in eine Schüssel geben und Amaretto-Zucker-Gemisch unterrühren, bis alles gut vermengt ist.
  12. Den Biskuitteig halbieren.
  13. Die erste Hälfte in eine Form geben und mit der Hälfte des Espresso-Amaretto-Gemisches tränken.
  14. 2/3 der Mascarponemasse auf dem Teig verteilen.
  15. Die zweite Hälfte des Biskuits auf die Masse geben und ebenfalls tränken.
  16. Den Teig mit der restlichen Masse bestreichen und kühl stellen (am besten im Kühlschrank).
  17. Kurz vor dem Servieren mit Kakaopulver bestäuben.

Tiramisu

Perfekt für den Frühstückstisch: knusprig & luftige Dinkelbrötchen

Dinkelbrötchen - Spelt Buns

In Franken, oder generell in Deutschland, gibt es so viele verschiedene Worte für „Brötchen“. Hier sagen wir oft „Semmeln“ oder „Weggla“, obwohl das zweite wohl eher für die berühmten „3 im Weggla“ (3 kleine Nürnberger Bratwürstchen im Brötchen) hergenommen wird. Selbst beim Wort „Weggla“ scheiden sich die Geister. Manche schreiben es auch mit „ck“ in der Mitte, was für mich aber nicht typisch fränkisch wäre. Denn hier kennen wir ja angeblich keine harten Buchstaben, wie „t“, „k“ und „p“. Ich finde es kommt ganz drauf an aus welcher Region man genau kommt. Leider gehen die Dialekte immer mehr verloren, was ich bei mir selbst auch schon festgestellt habe.
Aber lasst mich hier nicht über Franken und Dialekte philosophieren, sondern über dieses Rezept. Es gibt doch nichts besseres als frisch gebackene Brötchen. Zugegeben, dieses Rezept benötigt ein wenig Zeit und Muskeln, aber das Ergebnis ist es auf jeden fall wert! Sie sind außen knusprig und innen schön weich und luftig.

Dinkelbrötchen - Spelt BunsDinkelbrötchen - Spelt BunsDinkelbrötchen - Spelt BunsDinkelbrötchen - Spelt BunsDinkelbrötchen - Spelt Buns

Dinkelbrötchen

Ergibt 9 Brötchen.

Zutaten
500 g Dinkelmehl, Type 630
1 Päckchen Trockenhefe
300 ml lauwarmes Wasser
10 g Salz

Zubereitung

  1. Alle Zutaten in eine große Schüssel geben und vermengen, bis sich alles gut verbunden hat.
  2. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 10 Minuten kneten.
  3. Teig zurück in die Schüssel geben und abgedeckt 1 Stunde bei Zimmertemperatur ruhen lassen.
  4. Teig erneut auf einer bemehlten Arbeitsfläche 5 Minuten lang kräftig mit den Händen kneten und dehnen.
  5. Teig in 9 gleich große Stücke teilen und 10 Minuten ruhen lassen.
  6. Backblech mit Backpapier auslegen.
  7. Brötchen zu Kugeln formen, auf das Backblech setzen und erneut 30 Minuten ruhen lassen.
  8. Backofen auf 250 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
  9. Brötchen mit einem nassen Messer, nach Belieben, tief einschneiden, mit Wasser bepinseln und etwas Mehl bestäuben.
  10. Ein zweites Backblech oder eine flache Auflaufform mit 60 ml Wasser in den Ofen schieben (unterste Schiene).
  11. Brötchen in den Ofen schieben.
  12. Nach 15 Minuten das zweite Backblech (das Wasser sollte jetzt verdampft sein) entfernen, die Temperatur auf 200 °C reduzieren und die Brötchen 10-15 Minuten weiter goldbraun backen.

Dinkelbrötchen - Spelt Buns